Eine Stellenbewertung ist kein Endpunkt – sie ist der Startschuss. In diesem Artikel zeigen wir, wie Nav.IQ Datensilos sprengt: Wie aus einer Bewertung automatisch ein Interview-Leitfaden wird und warum ein intelligenter Posteingang dieselbe “DNA” nutzt.
Dies ist die Fortsetzung zu diesem Artikel im Bereich e-Government.
Das Ende der Einbahnstraßen
Bisher haben wir über die Stellenbewertung als isolierten Prozess gesprochen. Das ist der klassische „Schmerzpunkt“, den wir heilen. Aber wenn wir ehrlich sind: In der analogen Welt (oder der Welt der PDF-Formulare) ist eine Stellenbewertung eine Sackgasse.
Das Dokument wird erstellt, bewertet, abgeheftet. Ende. Wenn drei Monate später die Stelle ausgeschrieben wird, fängt die Personalabteilung oft wieder bei Null an. Man kopiert Texte aus alten Dateien, bastelt Anzeigen und überlegt sich Interviewfragen. Das ist nicht nur ineffizient, das ist eine Verschwendung von wertvollen Daten.
Mit Nav.IQ ändern wir das Prinzip: Wir bauen Daten-Kreisverkehre statt Einbahnstraßen.
Synergie 1: Von der Bewertung zur Bestenauslese
Stellen Sie sich vor, die Stellenbewertung ist abgeschlossen. Wir haben nun zwei wertvolle Datensätze vorliegen:
- Die strukturierte Stellenbeschreibung (die Aufgaben).
- Das Ergebnis der Bewertung (das geforderte Niveau).
Warum nutzen wir dieses Wissen nicht sofort weiter? Nav.IQ bietet genau diesen nahtlosen Übergang ins Recruiting. Das System nutzt beides als Input.
Das System generiert aus dem Anforderungsprofil der Beschreibung und dem Kompetenzniveau der Bewertung automatisch:
- Die Stellenausschreibung: Passgenau formuliert, basierend auf den tatsächlichen Inhalten.
- Den Interview-Leitfaden: Das ist der eigentliche „Gamechanger“. Das System erstellt kompetenzbasierte Fragen für das Vorstellungsgespräch.
Der Vorteil: Wir garantieren die Objektivierung der Bestenauslese. Wir stellen sicher, dass im Interview genau das abgefragt wird, was für die Stelle und ihre tarifliche Bewertung relevant ist. Keine „Nasenfaktor“-Fragen mehr, sondern strukturierte Eignungsdiagnostik – direkt abgeleitet aus den Prozessdaten. Ohne Medienbruch.
Synergie 2: Der Schritt zurück
Wir können den Prozess sogar noch weiter vorne beginnen. Oft scheitert eine Bewertung ja schon daran, dass die Stellenbeschreibung handwerklich schlecht ist.
Nav.IQ fungiert hier als „Architekt“. Bevor überhaupt bewertet wird, hilft die KI der Führungskraft dabei, die Beschreibung zu erstellen.
- Führungskraft: „Ich brauche jemanden für den IT-Support.“
- Nav.IQ: „Meinst du 1st-Level oder 2nd-Level? Welche Systeme sollen betreut werden? Hier sind Textbausteine, die rechtssicher sind.“
So sichern wir Qualität an der Quelle. Müll rein, Müll raus? Nicht mit uns.
Der Blick über den Tellerrand: Der intelligente Posteingang
Zum Abschluss noch ein Ausblick, der zeigt, warum wir von einem „Betriebssystem“ sprechen. Was hat eine Stellenbewertung mit dem Posteingang zu tun? Auf den ersten Blick nichts. Auf den zweiten Blick: Alles.
Für unseren Pilot-Case „Intelligenter Posteingang“ nutzen wir dieselbe Technologie.
- Eine E-Mail kommt rein.
- Die KI (Input-Analyse) versteht den Inhalt: „Bürger beschwert sich über Hundesteuer.“
- Der Algorithmus (Routing) schaut in den digitalen Geschäftsverteilungsplan.
Und hier schließt sich der Kreis: Der Geschäftsverteilungsplan ist nichts anderes als die Summe aller Stellenbeschreibungen und Zuständigkeiten, die wir im HR-Bereich bereits verwalten. Weil Nav.IQ die Organisationsstruktur „versteht“, kann es auch Post verteilen. Das ist der Skaleneffekt einer Plattform. Wer HR digitalisiert, legt das Fundament für die gesamte Behördenorganisation.
Mut zur modernen Verwaltung
Wir stellen fest, dass die Verwaltung vor großen Herausforderungen steht. Aber wir haben auch gesehen, dass die Werkzeuge bereitliegen.
- Wir müssen nicht mehr zwischen „schneller KI“ und „sicherem Recht“ wählen – wir kombinieren beides.
- Wir müssen keine Insellösungen mehr kaufen – wir können Plattformen bauen.
- Und wir können Prozesse endlich End-to-End denken.
Nav.IQ ist angetreten, um zu beweisen, dass „Behörde“ und „Innovation“ keine Gegensätze sind. Lassen Sie uns die Ärmel hochkrempeln. Es gibt viel zu tun.






